Space Shuttle  

Gegenstände in der Sammlung, Teil IV

 

Flown 

Ein Kristall der an Bord des Space Shuttles "Challenger" gezüchtet wurde. 

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Spacelab

Das Spacelab war eine orbitale Forschungs- und Beobachtungsplattform, welche in die Ladebucht des Space Shuttles integriert wurde. Spacelab bestand aus einem zylindrischen Druckmodul, das über einen Tunnel mit der Kabine des Space Shuttle verbunden wurde.

 Die richtige Bezeichnung der Spacelab-Module war FU 1 und FOP. FU 1 bedeutet "Flight Unit 1". "Flight Unit 2" war nur eine Lieferung von Paletten.
Das zweite von ERNO gebaute und von NASA bezahlte Modul hat die Bezeichnung "FOP" - Follow-on-Production.
FU 1 wurde von der ESA bezahlt und im Austausch gegen die Hälfte der Nutzlast für den ersten Flug und die Mitfluggelegenheit eines europäischen Astronauten bei dieser Mission der NASA überlassen. Dieses Modul, das neunmal im Weltraum war, kann im "Steven F. Udvar-Hazey Center" des National Air and Space Museums in der Nähe des Washington Dulles International Airports besichtigt werden. Das zweite Modul mit der Bezeichnung FOP wurde von der NASA gekauft und befindet sich jetzt nach insgesamt sieben Einsätzen in der Ausstellung der "Bremen-Halle" des Flughafens Bremen.


Zusätzlich zu dem Druckmodul gab es auch zehn (plus zwei) Paletten, auf denen Experimente direkt im Vakuum des Weltall ausgeführt wurden. Mit Hilfe des IPS (Instrument Pointing System) konnten auf die Paletten auch Teleskope montiert und sehr genau nachgeführt werden. Ein IPS (S/N 1) ist seit kurzem zusammen mit einer ebenfalls geflogenen Palette (S/N F008) im Dornier Museum in Friedrichshafen ausgestellt.
Insgesamt waren Komponenten aus dem Spacelab-Programm bei 41 Flügen der Space-Shuttles an Bord, also bei etwa 30 Prozent aller Flüge.

Beim ersten Einsatz des Spacelab bei der Mission STS-9 im Jahre 1983 war als europäischer Vertreter der deutsche Ulf Merbold an Bord; der letzte Einsatz war STS-90, bei der unter dem Missionsnamen Neurolab hauptsächlich Hirnforschung im Spacelab betrieben wurde. Seither wurden wissenschaftliche Missionen mit dem kleineren Spacehab geflogen, die meisten Experimente allerdings wurden auf die Internationale Raumstation verlagert. (Quelle: Ulrich Bremer, Raumfahrthistorisches Archiv Bremen e.V.)

STS-9

 

               

Flown 

Zwei geflogene goldfarbene "Mementos" vom Flug STS-9 Spacelab Mission der ESA.  Je 500 Stk. sollten sich an Bord befunden haben.

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STS-55 / D2 Mission

 

Flown 

Auch dieses silberfarbene "Memento" befand sich an Bord eines US-Shuttles. Bei der Mission STS-55 "D2". Diese Mementos wurden um nicht unnötig Platz zu verschwenden unter dem Boden des Spacelab in dafür gedachten Plätzen befördert.  Diese Gegenstände wurden einige Wochen nach der Mission von der NASA aus dem Spacelab geborgen, als D-2 geflogen zertifiziert und an die Besitzer übergeben.  

 

Flown 

(Foto: raumfahrtmuseum.at)

Diese Deutsche Fahne wurde mit den Shuttle „Columbia“ beim Flug STS-55 bei der Spacelab "D-2" Mission am 26.04.1993 ins All befördert. Der Start erfolgte am 26.04.1993 in Cap Kennedy, Startrampe 39-A,  Bahnhöhe 302km, Landung in Edwards AFB, Kalifornien  am 06.05.1993. Zwei dieser Fahnen befinden sich inkl. Zertifikat des WPF in der Sammlung.

 

Flown 

(Foto: raumfahrtmuseum.at)

Dieses Patch of the Science Managment WPF D-2 flog auch im Spacelab mit. Insgesamt wurden 30 Stk. an Bord des Space Shuttles befördert. Besonderheit: Alle 30 haben eine fortlaufende eingestickte Nummer erhalten. Dieses Patch hat die Nummer 5 von 30. Auch Nummer 6 befindet sich inkl. Zertifikat von WPF  in der Sammlung.

Mission Spacelab D-2; insgesamt 88 Experimente in Materialwissenschaften, Physik, Medizin, Biologie, Erdbeobachtung, Astronomie usw.; davon wurden lediglich 4 Experimente durch die NASA gezahlt; Funkkontakt mit der russischen Raumstation MIR.  

 

   

 

Das Spacelab bei der D2 Mission in der Nutzlastbucht des Space Shuttles. Das Spacelab ist modular aufgebaut. Zur Wärmedämmung wie auch zum Schutz vor Mikrometeoriten ist die Außenhaut des Moduls von einer Multischicht-Isolierhülle umgeben, die aus 19 Lagen beidseitig goldbedampfter Kaptonfolien und 20 damit alternierenden Trennlagen aus Draconnetz besteht (Schutz vor Wärmebrücken). Die äußere Schutzhaut ist ein teflonbeschichtetes Glasfasergewebe - Beta Cloth.  Die innere Schicht wird gebildet aus einer beidseitig goldierten Folie aus Nomex, Nylon-verstärktem Polyamid.  

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Flown 

Eine Medaille aus Material des "Spacelab".

Text: "This commemorative medallion contains metal flown on Neurolab. The sixteenth pressurized module flight in the fifteen year history of spacelab human space operations. April 17 - May 3, 1998"

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STS-58 / Spacelab SLS-2

Flown 

(Fotos: raumfahrtmuseum.at)

Ein Teil einer Bodenplatte eines Spacelab Rack`s. Geflogen mit der Columbia / Spacelabmission STS-58

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