...andere Teile der Sojus Kapsel und Mir Station

Sojus TMA

 Der Jungfernflug dieser neuen Baureihe wurde am 30. Oktober 2002 mit der Sojus TMA-1 vom Kosmodron Baikonur in Kasachstan aus durchgeführt. Die Mannschaft bestand aus dem belgischen ESA-Astronauten Frank De Winne und den russischen Kosmonauten Sergej Salentin und Juri Lontschakow. Nach Abschluß seiner Missionsaufgaben auf der ISS kehrte Frank De Winne in der Sojus TM-34, einer Kapsel des vorherigen Typs, zur Erde zurück.

 

  

(Foto: ESA)

Links: Optische Anzeigetafeln aus den Cockpit der "alten" Sojus TM Kapsel, rechtes Bild: Cockpit der neuen Sojus TMA Kapsel mit den Kosmonauten Andre Kuipers aus den Niederlanden.

 

Panel aus einer alten Sojus TM Kapsel, (A) für Anzeige Kommunikation...

 

    

... (B) kleineres Panel mit optischen Anzeigen, Vorder - und Rückseite.

    

Panel wie diese wurden auch öfters als einmal verwendet. Die Panel und ganze Cockpit Tafeln wurden aus geflogenen Kapseln entfern und bei neuen Kapseln wieder eingebaut.  Später wurde die Kapsel und das Cockpit modifiziert. Neuer Typenbezeichnung: Sojus TMA.

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Der "MIR PC"

 

    

Roter Pfeil: Ein Schaltpanel des MIR PC`s inkl. Bildschirm im 1:1 Modell der Mir im Sternenstädtchen. Auf der rechten Seite gab es noch ein selbes Modell, (event. Reserve PC?) dieses Panel ist am Foto durch eine graue Abdeckung geschützt.

Schaltpanel des Mir "PC`s"

 

    

(Fotos, raumfahrtmuseum.at)

Ventilator der Mir Station. Diese Ventilatoren sorgten für die Frischluftumwälzung an Bord. Das Foto zeigt den Hauptteil des Ventilator`s, also Motor, Gehäuse und Ventilatorenschaufeln. Es fehlen an den Enden die jeweiligen Anschlüsse, z.B. für Luftschlauch, Schutzgitter oder Gitterabdeckung.

Diese Teile stammen aus dem 1:1 Modell der Mir im Sternenstädtchen bei Moskau.

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Bitte in der Sojus Kapsel Platz zunehmen

    

Ein Schalensitz einer Sojus Kapsel. Diese Sitzschalen werden jeden Kosmonauten "an den Leib gegossen." Jeder Kosmonaut erhält vor den Flug einen an seinen Körper angeformten Sitz. Dies ist wichtig um bei Start und Landung den Kosmonauten vor Verletzungen, besonders an der Wirbelsäule zu schützen. Die ganze Sitzschale liegt noch in einen metallenen Konturensitz der mit Stossdämpfern und Stoßabsorber fix mit der Kapsel verbunden ist. Durch die Öffnungen wird das Angurtsystem geführt.

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Überlebensausrüstung der Kosmonauten

Das Überlebenspaket der Kosmonauten (für jeden Kosmonauten steht eines zur Verfügung) befindet sich zwischen den Liegen der Sojus Landekapsel. (gelber Container mit grauen Stoffsack, Pfeil) Hier am Foto eine Version der 80iger Jahre in einer zweisitzigen Sojus Kapsel.

 

   

Die Überlebensausrüstung (gelber Container) eines Kosmonauten besteht aus einigen Packungen "HA3" Notnahrung (rechtes Bild unten), in diesen "Snack`s" befindet sich Traubenzucker, eine Art von Vollkorn - Müsliriegel u.v.m., in der langen Alubox (Pfeil) befindet sich eine komplette Angelausrüstung mit Angelschnur und Haken, Plastikfliegen, Bleigewichte und Zündhölzer für Feuer. Einer Bordapotheke (Pfeil) für erste Hilfe bei Verletzungen. In dem gelben Container befinden sich noch Seenotfackeln und Rauchpatronen um die Bergemannschaften auf sich aufmerksam zu machen. Am  Bild wird die Ausrüstung gerade Kontrolliert ,der Interkosmos Kosmonaut Vladimir Remek  hält einen "Notfallsender" in der Hand. Diese wurden in der Zwischenzeit durch ein Satellitentelefon ersetzt.

 

  

Angelausrüstung und Überlebensnahrung HA3 der Kosmonauten.

 

         

Eine Machete gehört ebenso zur Überlebensausrüstung. Diese Befindet sich mit einen Forel Überlebensanzug für eine Notwasserung und einen Funkgerät in diesen Bag. Jedes Besatzungsmitglied einer russischen Sojus hat seinen eigenen Rescuebag in der Kapsel.

 

Die Bordapotheke der Sojus Kapsel

    

Diese Bordapotheke besteht aus einer 12x15x5cm kleinen Metallbox aus Aluminium. Am Bild wieder eine Version der 80iger Jahre. Inhalt: Analgin bei Kopfschmerzen, Tetraziklin bei Magenverstimmung, Sulfadimetokzin bei Fiber, Sidnokarp bei allgemeiner Schwäche, Fenasepan als Schlafmittel, Dialosin bei Unwohlsein, Pantozid und Kaliummanganat als Desinfektionsmittel, Morfin-Spritztube bei starken Schmerzen, Antiseptische Salbe bei Brandwunden, Hygienischer Lippenstift, Mullbinden und Metallklammern sowie zwei Sicherheitsnadeln. Diese Notausrüstung soll als Soforthilfe für die ersten 24 Stunden nach einer missglückten oder einer Notlandung dienen. 

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