Die Raumstationen Saljut und MIR

Foto der Saljut 7 Raumstation im Weltraum.
Die mittlere Sektion (ca. 3 m Durchmesser) und die Hecksektion (4,15 m Durchmesser und 4 m lang) stand den Raumfahrern als Lebensraum und für wissenschaftliche und technische Geräte zur Verfügung. An der Hecksektion waren außerdem ein Triebwerk für Bahnmanöver und ein weiterer Kopplungsstutzen angebracht. Weiterhin waren an der mittleren Sektion drei größere Solarpaneele angebracht. Die Gesamtlänge der Stationen betrug etwa 15 m, die Masse rund 20 t.
Im Wettlauf bei der bemannten Raumfahrt gelingt es der Sowjetunion mit Saljut 1 eine 18,6 t schwere Raumstation in eine Erdumlaufbahn zu schießen, die einen Innenraum von ca. 100 Kubikmeter aufweist. Ihr folgen 1974 und 1976 die ersten für militärische Zwecke vorgesehenen Raumstationen Saljut 3 und Saljut 5. Saljut 4, gestartet am 26. Dezember 1974, und Saljut 6 am 29. September 1977 sollen rein zivile Aufgaben durchführen.
Die Stationen der Reihe Saljut trugen dabei wesentlich zur Erforschung der Technologie bei, die für einen langfristigen Weltraumaufenthalt nötig sind. Die letzten beiden Saljut Stationen (6 und 7) bestanden aus drei zylindrischen Sektionen. Die Bugsektion hat einen Durchmesser von ungefähr 2 m und war mit einem angesetzten Kopplungsstutzen ausgestattet.
Gegenstände die auf Saljut Stationen geflogen sind.
CCCP Raumstation Saljut 6

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Sehr
schönes Cover, geflogen mit Sojus 26 und Kosmonauten
Juri Romanenko, Georgi Grechko zur Raumstation 6. Das Cover blieb für 96 Tage
an Bord der Station. Ebenso hat die Besuchercrew der Sojus 28, die Kosmonauten
Vladimir Remek und Alexej Gubarev das Cover Unterschrieben. Abgestempelt
wurde das Cover mit dem tschechischen Bordstempel, den Stationsstempel der Saljut
6 und einen Kosmischen Bordpoststempel in rot.

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Dieses Kuvert flog mit Sojus T-3 zur Raumstation Saljut 6. Der Start mit erfolgte am 27.11.1980 und schon am 28.11. gegen 15.54 Uhr fand die Koppelung statt. Die Landung erfolgte am 10.12.1980 ca. 130km östlich von Dscheskasgan. Am Cover ist der Bordstempel der Saljut 6 Station aufgeschlagen. Unterschrieben haben die Kosmonauten Leonid Kisim, Oleg Makarov und Gennadi Strekalov.

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Dieses Kuvert flog mit SojusT-4 am 12.03.1981 zur Raumstation Saljut 6. Auf den Kuvert ist der fünfeckige Bordstempel der Saljut 6, ein zweiter privater Bordstempel der Saljut 6 Besatzung Kowaljonok und Sawinych sowie der Tagesbordstempel mit dem Datum 18.05.81 (Sojus 40 mit Prunariu) aufgeschlagen. Dazu noch der Baikonur Poststempel mit dem Landungsdatum der Sojus T-4 Besatzung 26.05.81. Dieses Kuvert stammt aus der Hand von Kosmonauten Wiktor Sawinych.

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Geflogener Beleg Sojus 39/ Saljut 6 mit Bordstempeln, dieser Beleg stammt aus der Hand von Interkosmos Kosmonauten Gurragtschaa Shugderdemidyn. Start am 22.05.1981 von Baikonur. Am Cover sind der fünfeckige Saljut 6 Bordstempel sowie ein zweiter privater Bordstempel der SojusT-4 / Saljut 6 Besatzung Kowaljonok und Sawinych, der Tagesbordstempel 23.03.81 (Ankoppelung Sojus 39 an die Station Saljut 6),und der rumänische Bordstempel "Cosmodromul Baiconur Mai 1981" aufgeschlagen. Unterschriften von Kowaljonok ,Sawinych und Gastkosmonauten Gurragtschaa.

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Sehr schönes
Cover, geflogen mit Sojus 40 und dem Interkosmos Kosmonauten Dumitru Prunariu
zur Raumstation Saljut 6. Am Cover der fünfeckige
Bordstempel der Saljut 6, der Tagesbordstempel 18.05.81 sowie der rumänische
Sonderstempel "Cosmodromul Baiconur Mai 1981". Unterschriften der
Besatzung der Sojus 40, Dumitru Dorn Prunariu, Leonid Popov und der
Stammbesatzung der Saljut 6 Viktor Savinykh, Vladimir Kovalyonok.

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Geflogener Beleg Sojus 40/ Saljut 6 mit Bordstempeln, stammt aus der Hand der rumänischen Gastkosmonauten Dumitru Dorin Prunariu. Am Cover der fünfeckige Bordstempel der Saljut 6, Tagesbordstempel 18.05.81 sowie der rumänische Sonderstempel "Cosmodromul Baiconur Mai 1981" Das Cover blieb an Bord der Saljut 6 Raumstation, und Landete mit der Besatzung von SojusT4 am 26.05.81. Ersichtlich am Baikonur Poststempel.
Private Fotos mit Dorin.

Dorin und seine Frau Crina Prunariu, Mike Köberl und Anne-Marye J.

(Foto: ROSA)
Dorin Prunariu an Bord der Saljut 6 Raumstation. Dorin trägt im übrigen den Titel: "Held von Rumänien" und "Held der Sowjetunion".

Medaille zum 20 jährigen Jubiläum des ersten rumänischen Raumfluges.
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CCCP Raumstation Saljut 7

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Radiotelegramm von der Saljut 7 mit Bordstempel. Unterschrift von Kosmonaut Anatoly Berezovoy.

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Briefcover, geflogen mit
Sojus T-7 zur Raumstation Saljut 7

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Einfaches Cover, geflogen an Bord der Saljut 7 mit Bordstempel und Unterschrift von Alexander Alexandrov, Sojus T-9 (UdssR).

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Sehr schönes Briefcover, geflogen mit Sojus T-10B am 8.2.1984 zur Raumstation Sajut 7, am 17.7.1984 gelandet mit Sojus T-12. Autogramme der Besatzung der beiden Raumschiffe, Leonid Kisim, Vladimir Solovjov, Oleg Atkov und Vladimir Dschanibekov, Svetlana Savizkaja. Die Unterschrift von Igor Volk fehlt. Bordstempel der Saljut 7 Raumstation in Blau.

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Geflogener
Bordpostbeleg Soyus T-11 zur Saljut 7, 11 Interkosmosflug.
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Ein Sessel im Weltraum?
Ja, gibt es. An Bord der Saljut und Mir Raumstationen gab es am Tisch und an den Steuerkonsolen eine Art Sessel. Viel mehr war er dafür gedacht beim Essen und Steuern der Raumstation eine sitzpositionsähnliche Haltung einzunehmen.

Ein Sessel im 1:1 Modell der MIR. Dieser hatte einen Behälter zum öffnen. (Deswegen sind die Sessel etwas größer).
Dieser Sessel stammt aus den 1:1 Trainingsmodul der Saljut 7 Raumstation aus den Sternenstädtchen bei Moskau. Durch einen einfachen Schnappverschluss konnte der Sockel des Sessels wieder schnell aus der Verankerung im "Boden" der Raumstation entfernt werden.
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Die Bordküche der Saljut Station

(alle Fotos, raumfahrtmuseum.at)
Dieses Teil gehörte zur Bordküche der Saljut Station. Es stammt genauso wie der Sessel aus dem 1:1 Trainingsmodell der Station im Sternenstädtchen. Der Tubenwärmer ist rechts. Er wurde per Heizspirale erwärmt. Aus dem grauen offenen Gehäuse hängt die Handpumpe. Falls kein Wasserdruck zustande kam, konnte man Wasser auch per Handpumpe in die Tüten und Beutel spritzen, links davon ist der braune Wasserschlauch mit der Spritze am Ende.