Projekt Mercury und Gemini

 

Mercury Raumkapsel

Für den ersten "echten" amerikanischen Raumflug - nach den Richtlinien der FAI (Federation Aeronautique Internationale) gilt erst eine Erdumkreisung als Raumflug - kam die auf Basis der Interkontinentalrakete SM-65 Atlas entwickelte Atlas Mercury zum Einsatz.

Mit diesem Typ war es schließlich möglich, die 1,35 Tonnen schwere Mercury-Raumkapsel in eine Erdumlaufbahn zu schießen. Am 20. Februar 1962 brachte die Atlas Mercury das als "Friendship 7" bezeichnete Raumschiff mit John Glenn als ersten Amerikaner für drei Umkreisungen in den Erdorbit

 

      

(Fotos: S.W.)

Modell der Mercury Kapsel (Maßstab 1:12, Hersteller Atomic City)

 

  

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Ein original Schalter von der Mercury Kapsel "Liberty Bell 7". Die Kapsel versank nach der Landung im Meer. Sie wurde 38 Jahre später vom Meeresgrund geborgen. Um Gelder für die Renovierung der Kapsel zu erhalten verkaufte man original Teile wie diesen Schalter.

 

Die Mercury Kapsel nach der Bergung.

 

Flown 

Ein kleines Teil des Hitzeschutzes von der Mercury Kapsel "Sigma 7". Mit dieser Kapsel flog am 03. Okt. 1962 Walter M. Schirra für mehr als 9 Stunden in den Weltraum. Er umrundete die Erde dabei 6 mal. Dieses kleine Stück wurde nach der Landung von der Unterseite der Kapsel entfernt.

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Das Gemini Programm war der Vorläufer zum Apollo Programm.

Hier wurden die ersten Versuche unternommen, sich im Weltraum zu einem  Rendezvous zu treffen und anzudocken. Außerdem gewann man hier die ersten Erfahrungen im Manövrieren und Steuern einer Raumkapsel, um z. B. die Umlaufbahn zu ändern. Des weiteren testete die NASA hier ihre ersten Weltraumspaziergänge.

 

Die Gemini Kapsel im Erdorbit. Das Foto wurde von einer zweiten Gemini Kapsel aus gemacht.

     

Modell 1:24 von Gemini 4. Die Kapsel inkl. Versorgungsteil des Gemini-Raumschiffs war 5,5 Meter lang und hatte einen Durchmesser von drei Metern. Die Luken konnten während des Aufenthalts im Weltraum geöffnet und geschlossen werden, so dass Aktivitäten außerhalb des Raumschiffs möglich waren. Ein spezielles Kopplungsmodul war für die Andockmanöver vorgesehen. Die Masse der Landekapsel betrug 3.810 kg.

 

(Foto: National Air&Space Museum, Washington D.C.)

Die original Gemini 4 Kapsel im National Air&Space Museum, Washington D.C. USA. 

 

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Ein kleines Teil des Hitzeschutzesschildes einer Gemini Kapsel aus unserer Sammlung.

(Fotos, raumfahrtmuseum.at)

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