Space Shuttle

Der orange Shuttle Flight Suit für Start und Landung.
Während des Starts und der Landung des Raumfahrzeugs trägt die Besatzung Raumanzüge, damit sie bei Versagen der Druckkabine des Fahrzeugs nicht an Sauerstoffmangel stirbt. In Flughöhen jenseits von etwa 18.000 Metern reicht die in Flugzeugen als Notgerät benutzte Sauerstoffmaske wegen des zu niedrigen Außendrucks nämlich nicht mehr aus. Folglich tragen auch Piloten sehr hoch fliegender Militärflugzeuge (z.B. der SR-71) Raumanzüge. Beispiele sind der russische Sokol-Anzug für Insassen von Sojus-Raumkapseln und der bekannte orangefarbene Raumanzug für Space Shuttle Besatzungen. Diese orangen Flight Suits wurden nach der Challenger Katastrophe im Jahre 1986 eingeführt. Bis zu diesen Zeitpunkt ließ die NASA ihre Crews mit hellblauen Nomex Flight Suit Overalls Starten und Landen.

(Fotos, NASA, raumfahrtmuseum.at)
Ein original Shuttle Flight Handschuh aus unserer Sammlung. Ein älteres Modell noch mit schwarzen Leder an der Innenseite.
Ein Display zeigt die einzelnen Lagen eines amerikanischen EVA Anzuges.

Ein Stück "Space Suit Section" eines amerikanischen EVA Anzuges der Space Shuttle und ISS Astronauten wie hier am Bild zu sehen.

Am linken Foto ist die Aussenseite der "Space Suit Section" zu sehen. Insgesamt besteht ein Raumanzug aus 14 Lagen, die Wassergekühlte Unterwäsche mit einbezogen, dieses Musterteil besteht aus 11 Lagen, siehe rechtes Foto. Die wichtigste Lage ist jedoch das gelbe Neopren, denn diese hält den Anzug dicht. Die Aluminium Lagen sollen vor Mikrometeoriten schützen.

(Foto, NASA)
Ein Shuttle Astronaut blickt durch das Bullauge ins innere des Space Shuttles und winkt dabei in die Kamera. Er trägt dabei die erste Generation der EVA Handschuhe, erkennbar durch die orangegelbe Handinnenfläche.

(Fotos, raumfahrtmuseum.at)
Ein original EVA Space Shuttle Handschuh. Dieses ältere Modell stammt vom Training aus den 80iger Jahren. Die amerikanischen Astronauten beschwerden sich laufend über kalte Finger beim Weltraumspaziergang. Danach wurden Versuche durchgeführt um die Fingerkuppen besser zu isolieren und sogar eine "Fingerheizung" wurde eingebaut und erprobt.